Luises Reisetagebuch #2

15.11. – Busan

Heute ging die Fahrt nach Busan, nach Seoul die zweitgrößte Stadt des Landes. Die Fahrt ging relativ unpünktlich um 9.30 Uhr (es war 9.00 Uhr angesagt worden) mit mit dem ganzen Trupp deutscher und japanischer Künstler und einiger Leute aus dem Museum in einem kleinen Bus los. Der erste Weg des Tages führte uns in den buddhistischen Tempel Tongdosa in dem noch immer ca. 150 Mönche leben und eine riesige Fläche umfasst. Leider hatte ich gerade heute meine Kamera vergessen.

Man beachte bitte die unheimlich sexy Inneneinrichtung des Busses.

Solche Brunnen mit Trinkwasser gab es an einigen Stellen des Tempels. Einfach Kelle rein und guten Durst! Danach fühlt man sich zwar weniger erleuchtet, aber auf jeden Fall erfrischt.

In einigen der kleinen Häuschen in der Anlage studierten die Mönche entweder Schriften
oder sie beherbergten einen Schrein und jeder Besucher durfte eintreten und beten. Leider
durfte man darin keine Fotos machen.
Es war interessant mitzuerleben, dass auch die japanischen und koreanischen Kollegen
nicht viel mit den religiösen Aspekten anfangen konnten und wir alle zusammen unsinnig in
der Gegend rumstanden und weder wussten was zutun ist, noch was die Dinge bedeuten.
Nach dem Haupttempel gab es noch eine kleine Führung an andere Stellen der Anlage.
Zum Beispiel an einen Schrein in dem tausende Schriftkeramiken gelagert wurden.

Die Aussicht

Und es gab typisches Tempelessen. Da wir eine Truppe Künstler waren besuchten wir einen alten Kalligrafiemeister, der uns
herzlich mit Keksen und interessant schmeckendem Kakisaft oder -tee empfing.

Er hat in diesem Raum alles, auch den Boden selbst gestaltet.

Und er schenkte jedem von uns eine handgemachte Keramikschüssel. (Mein Schatz)

Anschließend ging es weiter ans Meer.

Und abschließend war natürlich auch noch Zeit für eine kleine Shoppingrunde. Jetzt habe
ich kein Geld mehr und muss die nächsten Tage tatsächlich mit Arbeiten verbringen. Bis
Sonntag muss alles für die kommende Ausstellung fertig sein. Ohje…